Erleben Sie ColorPerfect!

Das Warten auf die nächste Generation unserer Software hat sich gelohnt. ColorPerfect ist da. Mit dem Namen ist das Meiste gesagt. ColorPerfect steht für ein höchstes Maß an Farbtreue und zugleich für unglaubliche Flexibilität in der kreativen Bildbearbeitung.

 

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ColorPerfect ersetzt die alten Plug-ins ColorNeg, ColorPos und GamSat

 

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ColorPerfect 2.00a

Am 28.04.2012 haben wir mit ColorPerfect 2.00a einige Fehler der vorherigen Version behoben.

 

ColorPerfect 2.00

ColorPerfect 2.00 wurde am 17.04.2012 veröffentlicht. PerfectRAW ist das wichtigste neue Feature. Kalibrierungen für über 150 Digitalkameras sind darin bereits enthalten. Außerdem gibt es ein neues System zur Kontrolle der Herkunft der Farbbalance und die Funktion S-Punkt wurde durch die neue Funktion SP-Auslauf ersetzt.

 

ColorPerfect 1.05c (Mac)

Am 28.06.2011 haben wir ColorPerfect 1.05c für OS X veröffentlicht. Der Scroll- balken zur Bildbearbeitung im Plug-in interagiert nun endlich auch unter OS-X live beim Scrollen mit der Vorschau. Diese Version behebt zudem die Probleme mit PhotoLine für Mac OS-X ab Version 16.5.

 

ColorPerfect 1.05

Am 25.11.2010 haben wir ColorPerfect 1.05 ver- öffentlicht. Das FilmTyp/ SubTyp/FilmGamma Kalibrierungssystem wurde überarbeitet und das Alpha-Kanal-Feature eingeführt.

 

ColorPerfect 64-Bit (Win)

Am 28.04.2010 haben wir ColorPerfect 1.04.1 um eine 64-Bit-Version ergänzt. Damit werden unter Windows Vista 64-Bit und Windows 7 64-Bit die 64-Bit-Versionen von Adobe Photoshop CS4 und CS5 sowie PhotoLine (ab 16.0) nun direkt unterstützzt.

 

ColorPerfect 1.04

Am 02.03.2010 haben wir ColorPerfect 1.04 ver- öffentlicht. ColorPerfect kann nun direkt auf Bilder mit 8-Bit / Kanal, z. B. auf JPEG-Dateien aus Digitalkameras sowie auf Schwarz-Weiß-Vorlagen angewandt werden.
Außerdem wurde der Algorithmus zur Kompression der Lichter überarbeitet und wesentlich verbessert.

 

ColorPerfect 1.03

Am 26.10.2009 haben wir ColorPerfect veröffentlicht. ColorPerfect verarbeitet alle Arten von Fotos: Negativscans, Diascans, Digitalkamerabilder. ColorPerfect arbeitet anders als frühere Farbsysteme. Sie werden sich zunächst kurz einarbeiten müssen, dabei unterstützt Sie das neue Hilfesystem im Plug-in. Nachdem Sie mit ColorPerfect vertraut sind, werden Sie begeistert sein.

 

ColorNeg & ColorPos 1.02c

Am 20.09.2008 haben wir ColorNeg und ColorPos in Version 1.02c veröffentlicht. Die Zahl der Charakterisie-rungen für Negativscans in ColorNeg konnte auf über 230 verdoppelt werden. Unsere Charakterisierungen sind damit auf einem hochaktuellen Stand. Z.B. ist bereits eine Charakterisierung für den neuen, auf der Photokina 2008 vorgestellten, Kodak Ektar 100 integriert. Auch zahlreiche weitere Filme der letzten 15 Jahre konnten hinzugefügt werden.

 

Plug-ins in Version 1.02b

Am 11.06.2008 haben wir Version 1.02b unserer Plug-ins veröffentlicht. Die neuen Plug-ins unterstützen die L* Tonwertkurve des eciRGB_v2 Arbeitsfarbraums. Wenn mit eciRGB_v2 gearbeitet wird, muss im Feld Gamma C 'L*' eingegeben werden.
Außerdem wurde ein intuitiveres Scrollverhalten für die Schattenregler eingeführt. Die ausgewählte Farbe wird nun beim Scrollen nach oben intensiver. Dies ist entgegen dem ursprünglichen Verhalten.

 

ColorPos & ColorNeg 1.02a

Am 03.04.2008 haben wir neue Versionen von ColorNeg und ColorPos veröffentlicht. Die Farbkorrektur wurde durch Einführung des Modus CC-Anpassung wesentlich verbessert. Zudem ist es nun erstmals möglich CC-Werte numerisch einzugeben. Die neue Funktionsweise ist im jeweiligen Handbuch auf den Seiten 21-25 dokumentiert.

 

Diascans & Negativscans mit ColorPerfect in perfekte Fotos umwandeln: Nikon Coolscan, Nikon Scan 4.0

Steigern Sie die Qualität Ihrer Dia- und Negativscans aus Nikon Scan mit ColorPerfect! Lesen Sie mehr zum Scannen mit Ihrem Nikon Coolscan Scanner. ColorPerfect verarbeitet Scans mit höchster Farbtreue und bietet ungekannte Flexibilität in der kreativen Bildbearbeitung. Um das volle Potenzial unseres Photoshop Plug-ins nutzen zu können, ist es wichtig, möglichst unberührtes Bildmaterial (RAW-Daten) zu erzeugen. Die folgende Anleitung beschreibt das Vorgehen hierzu mit Nikon Scan.

Lineare Scans von Dias und Negativen mit Nikon Scan 4.0 erstellen

Um zur Weiterverarbeitung mit ColorPerfect bzw. ColorNeg geeignete Dia- und Negativscans mit Nikon Scan 4.0 herzustellen, müssen zunächst zwei generelle Einstellungen im Optionsmenü der Software vorgenommen werden.

 Zum einen muss die Gamma-Einstellung von ihrem Standardwert 2,2 auf 1,0 (lineares Gamma) verändert werden. Anschließend muss in der Kategorie Farbmanagement das Nikon-Farbmanagement deaktiviert werden. Sie können des Weiteren noch die Einstellungen für Einzelscan und Stapelscan überprüfen. Empfehlenswert ist für beide der Autofokus vor dem Scannen sowie die Automatische Belichtungssteuerung für Positivfilm. Das automatische Speichern des Scans auf dem Datenträger ist ebenfalls empfehlenswert. Alle übrigen Einstellungen sollten auf Ihren Standardwerten belassen werden. Insbesondere die Farbeinstellungen. Damit die Einstellungen wirksam werden, muss die Software neu gestartet werden.

Optionen für Discans & Negativscans

 Nach dem Neustart muss zum Scannen unbedingt der Modus für Farbdias gewählt werden, ganz gleich ob Diascans oder Negativscans erzeugt werden sollen. Im Bereich Bildgröße/Auflösung wird nun die gewünschte Auflösung eingestellt. Wenn zwecks Archivierung gescannt wird, empfiehlt sich die maximale vom Scanner unterstützte physikalische Auflösung, hier 4.000 dpi.

Digital ICE, die Funktion zum Entfernen von Staub und Kratzern, kann aktiviert werden, sie hat keinen negativen Einfluss auf das Ergebnis. In vielen Fällen ist die Aktivierung für Farbnegative empfehlenswert, da so der spätere Retuscheaufwand erheblich reduziert wird. Digital ICE kann nicht für Schwarz-Weiß-Vorlagen verwendet werden. Für Kodachrome Dias funktioniert die Funktion allein mit dem Coolscan LS-9000.

Die wichtigsten Einstellungen befinden sich im Bereich Scanner-Extras. Hier kann die Farbtiefe des Scans pro Kanal gewählt werden. Bei der aktuellsten Generation von Nikon Scannern ist die maximal mögliche Farbtiefe 16-Bit/Kanal, bei der vorherigen 14-Bit/Kanal, was ebenfalls ausreichend ist. Bei den professionellen Geräten kann darüber hinaus der Mehrfachscan aktiviert werden. Diese Option kann zur Maximierung der Qualität eingesetzt werden. Dies ist für Negative allgemein empfehlenswert, da die Details der hellen Bildpartien durch die dichtesten Bereiche des Negativs repräsentiert werden, in denen bei einfacher Abtastung oft vermeidbares Rauschen auftritt.

Analogverstärkung zur Verbesserung der Qualität

 Eine Besonderheit der Nikon Coolscan Reihe ist die Möglichkeit hardwaremäßig die Lichtintensität bzw. Belichtungsdauer für einzelne Farbkanäle einzustellen, was Analogverstärkung genannt wird. Hiermit können Sie die orangefarbene Maske des Negativs bereits beim Scan erheblich reduzieren bzw. ganz eliminieren. In einem typischen linearen Farbnegativscan ist der Blaukanal mehr als 2 Lichtwerte dunkler als der Rotkanal und der Grünkanal oft mehr als 1 Lichtwert. Für moderne Scanner mit 16-Bit/Kanal ist dies oft belanglos für die spätere Negativumwandlung, da noch immer genug Detail zur Verfügung steht.
Für ältere Scanner mit 14-Bit/Kanal oder nur 12-Bit/Kanal kann durch Angleichung der Helligkeiten vor der Analog-Digitalwandlung jedoch eine Steigerung der Qualität erzielt werden. Wenn wir davon ausgehen, dass der Blaukanal der am wenigsten detaillierte Teil des Scans ist, können wir feststellen, dass dieser auf das Niveau eines Scans mit 2-Bit/Kanal mehr Präzision angehoben werden kann. Anzumerken ist dabei, dass die Lampenhelligkeit oft gar nicht weiter gesteigert werden kann, es erfolgt dann eine Verlängerung der Belichtungszeit, die den Scan verlangsamt. Wenn Ihnen der maximale Wert von 2 für den Blaukanal nicht genügt, können Sie diesen mit einem positiven Wert für RGB und einem numerisch gleichen aber negativen Wert für Rot weiter steigern. Die Verwendung dieser Option bedarf in jedem Fall einiger Tests.

Beseitigung von Streifen im Scan z. B. für den Nikon Coolscan LS-8000 ED

 Beim Scannen mit dem Coolscan LS 8000 ED, ist es erforderlich die Option "Extra-fein scannen" unter den Scanner-Extras (Screenshot erscheint oben) zu aktivieren, bei der nur eine der drei CCD-Zeilen zum Abtasten der Vorlage genutzt wird. Dies macht den Scan zwar langsamer, behebt jedoch das leidige Problem der Streifenbildung, das gerade bei Negativvorlagen besonders häufig auftritt. Das Beispielbild ist ein kleiner Ausschnitt aus einem Schwarz-Weiß-Negativ mit recht dichten Partien, die im gezeigten Positiv den Himmel bilden. Falls Streifen in den dunklen Bereichen des Negativs, also den hellen Bereichen des späteren Positivs auftreten, ist dieses Vorgehen die Lösung. Aufgrund der Häufigkeit des Problems scannen wir mit unserem LS 8000 ausschließlich im Modus Super Fine.
Für die Scanner der aktuellen Generation scheint Nikon dieses Problem endlich behoben zu haben, so dass der Modus Super Fine auch für Negative nicht länger nötig ist und die volle Geschwindigkeit der Scanner ohne dramatische Qualitätseinbußen genutzt werden kann.

Schwierigkeiten mit dem SA-21 Filmstreifenadapter

Uns wurde berichtet, dass bei Verwendung des SA-21 Filmstreifenadapters ausschließlich der Modus für Farbnegative und nicht wie benötigt der Modus für Farbdias gewählt werden kann. Eine Möglichkeit dieses Problem zu umgehen, ist die Verwendung des MA-21 Dia-Adapters in Kombination mit einem FH-3 Filmhalter. Der FH-3 Filmhalter ist jedoch meist nicht im Lieferumfang des Scanners enthalten und muss separat angeschafft werden. Wir konnten dies nicht weiter verfolgen, doch da es sich bei dem geschilderten Problem wahrscheinlich um eine Frage der Software handelt, könnte es lohnenswert sein, zunächst zu prüfen, ob VueScan Professional oder SilverFast ebenfalls die Verwendung des SA-21 im Positivmodus unterbinden, sofern Sie bereits eines der beiden Softwareprodukte besitzen.

Unterstützte Scanner

NikonScan 4.x unterstützt die folgenden Scanner: Nikon Super Coolscan LS-4000 ED, Nikon Super Coolscan LS-5000 ED, Nikon Super Coolscan LS-8000 ED, Nikon Super Coolscan LS-9000 ED, Nikon Coolscan IV (LS-40) und Nikon Coolscan V (LS-50). Ältere Scanner, wie z. B. der Nikon Coolscan LS-2000 oder der Nikon Coolscan III (LS-30) benötigen frühere Versionen von NikonScan. Alternativ können alle diese Scanner mit VueScan Professional betrieben werden.