Erleben Sie ColorPerfect!

Das Warten auf die nächste Generation unserer Software hat sich gelohnt. ColorPerfect ist da. Mit dem Namen ist das Meiste gesagt. ColorPerfect steht für ein höchstes Maß an Farbtreue und zugleich für unglaubliche Flexibilität in der kreativen Bildbearbeitung.

 

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ColorPerfect ersetzt die alten Plug-ins ColorNeg, ColorPos und GamSat

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ColorPerfect 1.05c (Mac)

Am 28.06.2011 haben wir ColorPerfect 1.05c für OS X veröffentlicht. Der Scroll- balken zur Bildbearbeitung im Plug-in interagiert nun endlich auch unter OS-X live beim Scrollen mit der Vorschau. Diese Version behebt zudem die Probleme mit PhotoLine für Mac OS-X ab Version 16.5.

 

ColorPerfect 1.05

Am 25.11.2010 haben wir ColorPerfect 1.05 ver- öffentlicht. Das FilmTyp/ SubTyp/FilmGamma Kalibrierungssystem wurde überarbeitet und das Alpha-Kanal-Feature eingeführt.

 

ColorPerfect 64-Bit (Win)

Am 28.04.2010 haben wir ColorPerfect 1.04.1 um eine 64-Bit-Version ergänzt. Damit werden unter Windows Vista 64-Bit und Windows 7 64-Bit die 64-Bit-Versionen von Adobe Photoshop CS4 und CS5 sowie PhotoLine (ab 16.0) nun direkt unterstützzt.

 

ColorPerfect 1.04

Am 02.03.2010 haben wir ColorPerfect 1.04 ver- öffentlicht. ColorPerfect kann nun direkt auf Bilder mit 8-Bit / Kanal, z. B. auf JPEG-Dateien aus Digitalkameras sowie auf Schwarz-Weiß-Vorlagen angewandt werden.
Außerdem wurde der Algorithmus zur Kompression der Lichter überarbeitet und wesentlich verbessert.

 

ColorPerfect 1.03

Am 26.10.2009 haben wir ColorPerfect veröffentlicht. ColorPerfect verarbeitet alle Arten von Fotos: Negativscans, Diascans, Digitalkamerabilder. ColorPerfect arbeitet anders als frühere Farbsysteme. Sie werden sich zunächst kurz einarbeiten müssen, dabei unterstützt Sie das neue Hilfesystem im Plug-in. Nachdem Sie mit ColorPerfect vertraut sind, werden Sie begeistert sein.

 

ColorNeg & ColorPos 1.02c

Am 20.09.2008 haben wir ColorNeg und ColorPos in Version 1.02c veröffentlicht. Die Zahl der Charakterisie-rungen für Negativscans in ColorNeg konnte auf über 230 verdoppelt werden. Unsere Charakterisierungen sind damit auf einem hochaktuellen Stand. Z.B. ist bereits eine Charakterisierung für den neuen, auf der Photokina 2008 vorgestellten, Kodak Ektar 100 integriert. Auch zahlreiche weitere Filme der letzten 15 Jahre konnten hinzugefügt werden.

 

Plug-ins in Version 1.02b

Am 11.06.2008 haben wir Version 1.02b unserer Plug-ins veröffentlicht. Die neuen Plug-ins unterstützen die L* Tonwertkurve des eciRGB_v2 Arbeitsfarbraums. Wenn mit eciRGB_v2 gearbeitet wird, muss im Feld Gamma C 'L*' eingegeben werden.
Außerdem wurde ein intuitiveres Scrollverhalten für die Schattenregler eingeführt. Die ausgewählte Farbe wird nun beim Scrollen nach oben intensiver. Dies ist entgegen dem ursprünglichen Verhalten.

 

ColorPos & ColorNeg 1.02a

Am 03.04.2008 haben wir neue Versionen von ColorNeg und ColorPos veröffentlicht. Die Farbkorrektur wurde durch Einführung des Modus CC-Anpassung wesentlich verbessert. Zudem ist es nun erstmals möglich CC-Werte numerisch einzugeben. Die neue Funktionsweise ist im jeweiligen Handbuch auf den Seiten 21-25 dokumentiert.

 

Diascans & Negativscans mit ColorPerfect in perfekte Fotos umwandeln: SilverFast SE 6.x, SilverFast Ai 6.x

Steigern Sie die Qualität Ihrer Dia- und Negativscans aus SilverFast SE oder Ai 6.x mit ColorPerfect! Lesen Sie mehr zum Scannen mit SilverFast 6.x. ColorPerfect verarbeitet Scans mit höchster Farbtreue und bietet ungekannte Flexibilität in der kreativen Bildbearbeitung. Um das volle Potenzial unseres Photoshop Plug-ins nutzen zu können, ist es wichtig, möglichst unberührtes Bildmaterial (RAW-Daten) zu erzeugen. Die folgende Anleitung beschreibt das Vorgehen hierzu mit SilverFast SE und SilverFast Ai.

Lineare Scans von Dias und Negativen mit SilverFast SE oder Ai 6.x erstellen

 

Auch mit SilverFast SE bzw. Ai von Lasersoft Imaging lassen sich lineare Scans Ihrer Dias und Negative erstellen. Dazu muss auf der Palette Allgemein der Scanmodus "Normal (Datei)" sowie der Modus für Farbdias gewählt werden. Dies ist sowohl für Negativscans als auch für Diascans der Fall. Anschließend muss auf der Palette Rahmen als Scan-Typ "48 Bit HDR Farbe" ausgewählt werden. Nun sind alle weiteren Bildbearbeitungsoptionen deaktiviert und es wird im RAW-Modus gescannt. Die resultierende Datei ist zur Weiterverarbeitung mit SilverFast HDR geeignet. In einer solchen Datei sind die vom CCD des Scanners aufgenommenen Lichtintensitäten unbearbeitet abgelegt. Die sog. SilverFast HDR-Dateien sind also auch für die Weiterverarbeitung mit ColorNeg bzw. ColorPerfects Modus ColorNeg geeignet.

Die Gammaeinstellung in SilverFast hat in der Regel keine Auswirkung auf HDR-Scans. Diese haben normalerweise ein Gamma von 1,0. Zu beachten ist dabei jedoch, dass es in den Optionen von SilverFast eine Einstellung gibt, die dazu führt, dass auch HDR-Scans gammacodiert werden. Um dies zu verhindern, müssen Sie sicherstellen, dass die Checkbox "für HDR-Ausgabe" neben dem Feld zur Einstellung der "Gamma Gradation" auf der Palette Allgemein der SilverFast Optionen deaktiviert ist.

Allein Funktionen, die nur zum Zeitpunkt des Scans durchgeführt werden können, wie z. B. das Entfernen von Staub und Kratzern mittels Digital ICE, bleiben nach Aktivierung des HDR-Modus anwählbar. ICE und Multi-Sampling sind für Scans von Farbnegativvorlagen zu empfehlen, sofern sie vom verwendeten Scanner unterstützt werden.

Analogverstärkung zur Verbesserung der Qualität

Für einige Scanner können weitere Einstellungen auf der Palette Spezial der Optionen interessant sein. Wenn Sie einen älteren Scanner verwenden und Ihr Scanner, wie z. B. die Modelle der Nikon Coolscan Reihe hardwaremäßig die separate Einstellung der Lichtintensität bzw. Belichtungsdauer für einzelne Farbkanäle erlaubt, was oft Analog Gain oder Analogverstärkung genannt wird, können Sie die orangefarbene Maske des Negativs bereits beim Scan reduzieren bzw. ganz eliminieren. In einem typischen linearen Farbnegativscan ist der Blaukanal mehr als 2 Lichtwerte dunkler als der Rotkanal und der Grünkanal oft mehr als 1 Lichtwert. Für moderne Scanner mit 16-Bit/Kanal ist dies in der Regel belanglos für die spätere Negativumwandlung, da noch immer genug Detail zur Verfügung steht. Für ältere Scanner mit 14-Bit/Kanal oder nur 12-Bit/Kanal kann durch Angleichung der Helligkeiten vor der Analog-Digital-Wandlung jedoch eine Steigerung der Qualität erzielt werden. Wenn wir davon ausgehen, dass der Blaukanal der am wenigsten detaillierte Teil des Scans ist, können wir feststellen, dass dieser auf das Niveau eines Scans mit 2-Bit/Kanal mehr Präzision angehoben werden kann. In SilverFast wird über die Option Lampenhelligkeit ein Dialog für entsprechende Einstellungen aufgerufen. Anzumerken ist dabei, dass die Lampenhelligkeit oft gar nicht weiter gesteigert werden kann. Im Fall der Nikon Coolscan Scanner erfolgt dann eine Verlängerung der Belichtungszeit. Es ist denkbar, dass andere Scanner eine elektrische Verstärkung des Signals vornehmen, was nicht den gewünschten Effekt erzielen dürfte. Die Verwendung dieser Option bedarf in jedem Fall einiger Tests.

Beseitigung von Streifen im Scan z. B. für den Nikon Coolscan LS-8000

Wenn Ihre Scans Streifen aufweisen, die nicht in Fahrtrichtung des Scanners verlaufen, wie dies von Verschmutzungen hervorgerufen werden kann und Ihr Scanner mehr als nur eine CCD Zeile hat, kann die Option Super Fine Scan Abhilfe schaffen. Dieses Problem ist z. B. für den Nikon Coolscan LS-8000 bekannt. Super Fine Scan führt dazu, dass nur eine der drei CCD Zeilen dieses Scanners genutzt wird, da die Verwendung aller Drei die Streifenbildung bedingt. Dies macht den Scan zwar langsamer, behebt jedoch das leidige Problem der Streifenbildung, das gerade bei Negativvorlagen besonders häufig auftritt. Falls Streifen in den dunklen Bereichen des Negativs, also den hellen Bereichen des späteren Positivs auftreten, ist dieses Vorgehen die Lösung. Aufgrund der Häufigkeit des Problems scannen wir mit unserem LS-8000 ausschließlich im Super Fine Modus. Für die Scanner der aktuellen Generation scheint Nikon dieses Problem endlich behoben zu haben, so dass der Super Fine Modus auch für Negativscans nicht länger nötig ist und die volle Geschwindigkeit der Scanner ohne dramatische Qualitätseinbußen genutzt werden kann.

Test mit der Demoversion von SilverFast

Bitte beachten Sie, falls Sie die Demoversion von SilverFast Ai ausprobieren und Ihr Negativ die als Kopierschutz eingefügten Lasersoft Imaging Schriftzüge enthält, dass die zur Erzeugung dieser Schriftzüge verwendeten Farben in einem normalen linearen Scan eines Farbnegativs nicht vorkommen würden und ColorPerfect bzw. ColorNeg daher keine ordnungsgemäße Umwandlung erzielen wird. Um ColorPerfect oder ColorNeg mit einer solchen Datei zu testen, müssen die Lasersoft Imaging Schiftzüge mit dem Kopierstempelwerkzeug (nicht mit dem Reparaturstempelwerkzeug) in Photoshop grob weggestempelt werden, so dass nur Farben im Bild vorkommen, die dem Negativ selbst entstammen. Natürlich geht es bei einem solchen Test nicht um Präzisionsarbeit, sondern allein um ein grobes Entfernen der als Kopierschutz eingefügten Farbflächen. Das resultierende Bild ist außer für den Funktionstest nicht zu gebrauchen.